Effektive Mikroorganismen und Corona (Teil 3)

von Heidemarie Wagner ⋅ 25.03.2021 ⋅ Aktuelles, em, Effektive Mikroorganismen

Heidemarie Wagner nimmt uns mit auf eine spannende Reise zu den kleinsten Lebewesen auf unserer Erde – den Mikroorganismen.

Übersicht alle Teile der Reihe "Effektive Mikroorganismen"

Effektive Mikroorganismen und CORONA-Epidemie

Haben wir uns das Dominanzprinzip verinnerlicht, sind wir in der Lage, dies auch auf Situationen wie Grippe, COVID-19 und andere auf Bakterien und Viren übertragen. Und das in jeder Hinsicht.

Viren und Bakterien gehören zu unserem Leben und erlauben uns, gesund zu bleiben, wenn die Lebensbedingungen stimmen im Menschen selbst, in seiner Umwelt und für die kleinen Mitbewohner auch. Sie  entarten nur dann, wenn  es einen Grund dafür gibt und der eine negative Abweichung von den Bedingungen darstellt. Dabei ist das ganze System äußerst anpassungsfähig  und reaktionsschnell.

Stellen Sie sich einmal den Verdauungsvorgang vor. Sie sehen mit ihren Augen ein fertiges Steak und riechen  es, wie es appetitlich duftet. Sie werden es essen und allein mit diesen beiden Sinnen bewirken Sie Prozesse in Gehirn und Nervensystem, die letztlich die „passenden“ Mikroorganismen darauf vorbereiten: „Ihr bekommt jetzt was zu tun.“  Sie reagieren mit Aktivität, Vermehrung. Trifft dann das Gegessene  in den Verdauungstrakt ein, stellen die Mikroorganismen Enzyme und andere Stoffe bereit, die den Verdauungsvorgang fördern beginnend im Mund über den Magen und alle Darmabschnitte bis zum Dickdarm. Kurz darauf essen Sie was ganz anderes, etwas wofür andere Mikroorganismen zuständig sind und das bekommt uns auch. Unser Mikrobiom muss also flexibel regieren können, um all das was wir zu uns nehmen, auch verarbeiten zu können. Je mehr Artenvielfalt da ist, umso besser  funktioniert das, unsere Nahrung zu verdauen.  Und Viren helfen dabei, entstehende Abbauprodukte unschädlich zu machen, dass sie aus dem Körper ausgeschieden werden können.

Aber es gibt auch Mikroorganismen, die faktisch in ihrer Gesamtheit unser Immunsystem beeinflussen, ja man kann sagen maßgeblich steuern.  Diese reagieren langsamer aber ebenfalls sehr wirksam. Jeder Mensch hat seine eigene unverwechselbare Bakterien- und Virenflora-Zusammensetzung, die einzigartig für jeden Menschen ist. Es ist eine Masse von 1 bis 2 kg Viren und Mikroorganismen in uns, die ein Vielfaches der Zellen eines Menschen ausmacht. Jede Art hat einen genetischen Fußabdruck, der im Umfang den des Menschen weit übertrifft. Alle Parteien spielen wie in einem großen Orchester zusammen. Sie verständigen sich ständig untereinander, tauschen genetische Informationen  miteinander aus, steuern sich gegenseitig  und bilden so das Biotop Mensch (das gilt auch für alle andere belebte Materie), das wir mit allen guten Seiten und Wehwehchen erleben.

Dieses System Mensch (Tier, Pflanze) – Mikroorganismen interagiert ständig mit den Einflüssen, die von außen und innen einwirkt. Sie sind zu vergleichen mit dem Milieu. Sind sie gut für uns, haben wir ein gutes und gesundes Immunsystem zur Folge, weil es nicht nur den eigenen Körperzellen gut geht sondern auch unseren Mitbewohnern. Sind die Einflüsse, denen wir ausgesetzt sind so belastend, dass sie von unserem gesamten System  nicht mehr ausbalanciert werden können – ich sage immer „Wenn das Fass voll ist und anfängt über zu laufen“ – sprechen wir von Krankheiten und ein schwaches Immunsystem.

Wir sind jetzt in so einer Situation. Für die „vollen-Fässer-Menschen“ treten die Mikroorganismen und Viren an, um diese Systeme von ihrem negativen Zustand zu „erlösen“, indem jene die Oberhand übernehmen, die abbauen und bis letztlich zum Tod führen. Das ist ein für die Natur folgerichtiger Prozess und natürlich. Es ist ein Gesetz der Natur Lebensunwertes bis auf die Quantenebene zu zerlegen, um daraus Neues zu erschaffen. Das ist der Kreislauf des Lebens, dem alle und alles unterliegt.

Wir Menschen haben Möglichkeiten der Steuerung in der Hand, wie schnell  Ab- und Aufbau erfolgen. Eine davon sind Effektive Mikroorganismen. Wir können sie in der jetzigen Situation folgendermaßen einsetzen:
   

  • Zuführung als Nahrungsergänzungsmittel oder als fermentiertes Obst und Gemüse (wenn es vertragen wird). Analog können andere Mikroorganismenpräparate genutzt werden.
  • Ersatz von Gesundheit und Umwelt belastender Kosmetikprodukte durch EM-haltige Kosmetika , die gentechnikfrei, ohne Geruchs-und Farbstoffe und andere Zusatzstoffe außer den gesetzlich vorgeschriebenen Konservierungsstoffen hergestellt werden. Es reicht aber auch schon aus – uns das mache ich seit Jahren- nur aktiviertes  EM zur Körperpflege zu nutzen.
  • Für Wäsche waschen und Reinigungsarbeiten im Haushalt (und es ist generell überall machbar in Kindereinrichtungen, Schulen, Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen, in der Öffentlichkeit, in Fabriken, Werkstätten, usw.) Hier können herkömmliche Desinfektionsmittel weggelassen oder ihren Einsatz stark reduzieren werden.
  • Wenn es notwendig ist, zu desinfizieren, erschlagen wir dabei vor allem auch die Mikroorganismen, die für uns gut sind. Leider ist es deren Lebensweise, dass sie zu ihrer Entwicklung länger brauchen, als jene Arten, die wir eliminieren möchten, d.h. wir fördern eigentlich die Entwicklung unerwünschter Arten mit einer Desinfektion. Dieser Zusammenhang ist schon ewig bekannt, wird aber immer wieder ignoriert. Ich erinnere nur an die Tatsache, dass Kinder die in ursprünglicher landwirtschaftlicher Umgebung mit Dreck und Tieren bedeutend gesünder sind als in „Reinkultur“ aufgewachsene. Wenn es also nötig ist zu desinfizieren, dann macht es Sinn, hinterher EM zu versprühen, damit die Plätze für die Entwicklung neuer Mikroorganismen bereits besetzt sind (Verdrängungsprinzip). Also: sprühen Sie Hände, Gegenstände, Türklinken mit EM ein – Krankheitserreger können sich dort nicht halten. Sprühen Sie EM in Räumen aus – das verbessert nicht nur die Luftqualität sondern schränkt auch die Verbreitung von Krankheitserregern über den Luftweg ein.
  • Vorbeugende Fußbäder oder Vollbäder mit Zusatz von aktiviertem EM und einer Dauer von mindestens 20 Minuten und länger entgiften einerseits und sind für die Haut eine Wohltat. Letzteres empfehle ich auch für Teil-oder Körperwaschungen.
  • Nasenspülungen mit Emser Salz und wenigen Tropfen EM (hierzu verwende ich die EM-Urlösung) spülen den Schmutz aus der Nase, befeuchten die Nasenschleimhäute und erschweren das Einnisten von Krankheitserregern, die über die Luft übertragen werden.

Dabei möchte ich es für heute belassen. Ich empfehle Euch noch einen Beitrag von Dr. Anne Katharina Zschocke

Bleiben Sie schön gesund, bzw. werden Sie gesund. 


Kontakt: Heidemarie Wagner
Leiterin des Stammtischs für Effektive Mikroorganismen Chemnitz
Robert-Siewert-Str. 20, 09122 Chemnitz
Tel. 0371 225575 · Mobil: 0176 42765720
E-Mail: wagnerheidemarie@t-online.de

© Heidemarie Wagner Januar 2021. Alle Rechte vorbehalten.