Sich mit Brain-Gym® besser fühlen

von Anja Planken ⋅ 26.03.2020 ⋅ 21.04.2020 18:27 ⋅ Im Vertrauen sein, Kinesiologie, Braingym

Ein Artikel aus der Serie „Im Vertrauen sein”. Alle Artikel anzeigen.

Netzwerkpartnerin Anja Planken beschreibt drei einfache Übungen aus dem Brain-Gym mit denen es möglich ist, dass sich das Körperempfinden positiv verbessert.

1) Positive Punkte / emotionale Stressreduzierung

Berühre jeweils mit dem Zeige- und Mittelfinger jeder Hand die Stirnbeinhöcker (das sind die Huckel auf der Stirn). Mache dies solange, wie es dir gut tut. Manchmal spürst du einen Kapillarpuls in den Fingerspitzen - das ist ein gutes Zeichen, weil dann dein Vorderhirn mit neuer Energie versorgt wird und der Blutstrom sich harmonisiert.

Diese Übung ist der Stresslöser Nr. 1 in der Gehirngymnastik (Brain-Gym). Unter Stress verspannen sich die Stirnmuskeln, damit kann die Energie dort nicht mehr gut fließen. Die Berührung der Stirnbeinhöcker löst diesen Stress. Energetisch kommst du damit raus aus den niederen Gehirnteilen (Hirnstamm), die dich eher reflexhaft reagieren lassen. Bist du im Vorderhirn, arbeitest, denkst und handelst du bewusst und mit dir im Einklang. Dort kannst du Erfahrungen und Erlebnisse besser verarbeiten (und dann gehen lassen). Prima für Situationen, die für dich unangenehm sind oder wo du mit Angst reagierst.

2) Hook ups


Teil 1: Überkreuze Arme wie im Bild gezeigt und kreuze zudem die Beine. Halte diese Position (im Stehen oder Sitzen oder Liegen) für 1 – 2 Minuten.

Teil 2: Entflechte dich, stelle die Beine hüftbreit und führe die Hände vor der Brust langsam zusammen.

Die Hook ups verbinden dich mit dem Herzen. Forschungen zeigen, dass mit dieser Übung schnell die so genannte Herzkohärenz hergestellt wird, Geist und Herz agieren gemeinsam. Das erdet dich und bringt deine Energie zurück ins Zentrum. Entwickelt wurde diese Übung von Dr. Paul Dennison, dem Begründer von Brain-Gym.

Befinden wir uns im Stress = Überlebensmodus, dann ist unser Körper entweder auf Kämpfen, Flüchten oder Erstarrung aus. Wir fallen zurück in eine Überlebensreaktion, was unter anderem bedeutet, dass unsere Energie in den Gliedmaßen ist - und nicht im Körperzentrum. Manchmal merken wir das an Beeinträchtigungen des Verdauungssystems oder Verspannung der Schultern, Arme, Beine etc. Dank der Hook ups zentrieren wir uns, die Energie fließt zum Herzen zurück und wir kommen zur inneren Ruhe.

3) Klopfpunkte: Dünndarm 3 (Handkante), Dreifacherwärmer 3 (Handrücken)

Klopfe diese beiden Punkte mit zwei Fingern im eigenen Rhythmus für 30 Sekunden oder länger an beiden Händen. Wenn du magst, kannst du dazu den Satz sagen: "Ich akzeptiere mich aus ganzem Herzen mit all meinen Herausforderungen und Unzulänglichkeiten".

Diese beiden Klopfpunkte helfen uns, im Fluss des Lebens zu bleiben & Dinge zu akzeptieren. Erlebnisse oder auch äußerer Druck können dazu führen, dass sich unser Energiesystem gegen uns richtet. Wir arbeiten dann praktisch gegen uns selbst - ohne es zu merken. Eine negative, mürrische, ängstliche Stimmung kann daraus resultieren. In der Kinesiologie nennt man das Psychologische Umkehr. Die Entdeckung der Klopfpunkte geht auf Roger Callahan zurück.


Diese sind Teil von Kursen, hier von Brain-Gym & Mut und Stärke. Es gibt einen Brain-Gym-Flyer (Link), der alle Brain-Gym-Übungen beinhaltet. Wer sich für die Klopfpunkte interessiert, dem empfehle ich die Bücher von Roger Callahan.

Ich bin dabei einen Online-Kurs vorzubereiten (7x1h), wo es genau darum geht, mit der derzeitigen Situation zurecht zu kommen und entsprechende Techniken zu erlernen. Arbeitstitel: Innerlich stark bleiben in der Krise.

Kontakt:
Kinesiologie Anja Planken
Kinesiologie-Ausbildung für die Selbsthilfe und die Arbeit mit Klienten. Lernberatung für Kinder. Coaching für Erwachsene. Leichter-Lernen-Workshops für Kita & Schule.
Limbach-Oberfrohna, Tel. 037609 – 58505 · www.planken-kinesiologie.de